Psychoanalyse

Die Psychoanalyse ist ein psychotherapeutisches Behandlungsverfahren, das auf der Theorie Sigmund Freuds beruht, wonach individuelles Erleben, Denken und Handeln, aber auch das von Gruppen und Massen oft unbewusst erfolgt. Anders als etwa die Verhaltenstherapie zählt die Psychoanalyse zu den aufdeckenden Therapien, die versuchen, dem Patienten ein Verständnis für die zumeist unbewussten Zusammenhänge seines Leidens zu vermitteln. Die klassische Psychoanalyse findet über einige Jahre hinweg drei- bis fünfmal wöchentlich statt. Die Psychoanalyse findet Anwendung bei Erwachsenen, aber auch bei Kindern und Jugendlichen. Die Grundzüge der Psychoanalyse als erste umfassende Theorie des Mentalen unter besonderer Berücksichtigung unbewusster Prozesse wurden von Sigmund Freud um die vorletzte Jahrhundertwende entwickelt. Freud gebührt das Verdienst, als Erster Methoden (Traumdeutung, freie Assoziation) zur wissenschaftlichen Untersuchung des Unbewussten gefunden zu haben. Eine entscheidende Weiterentwicklung der Freud’schen Psychoanalyse ist mit dem Namen des Psychoanalytikers Michael Balint verbunden.

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Arbeitskreis für Gruppenpsychotherapie AKG im MBI